An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen

Willst du dich heute bestäuben lassen, damit bleibende und veredelte Frucht wachsen kann?

An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. (Mt. 7.16) Dieser Vers ist voller Farben

und Geschmacksrichtungen.

Früchte sollen unser Leben erfreuen. Sie sollen in der vollen Sonnereifen und

ehrenvoll erstrahlen. Jesus will, dass wir viel Frucht bringen und damit seinem

Vater viel Freude bereiten. (Joh. 15.8) Es begeistert mich, wenn ich daran denke,

wie Gott alle Farbschattierungen und Geschmacksnoten der Früchte liebevoll

ausgewählt und bestimmt hat.

Willst du dich heute bestäuben lassen, damit bleibende und veredelte Frucht

wachsen kann?Alles, was in seinen Augen nicht gut ist, nimmt er vorsorglich von

uns und das ist gut so.

In unserem Leben sollen die Früchte des Geistes prachtvoll gedeihen. Sie sollen geschmeckt und genossen werden.

Die wichtigste Frucht ist die Liebe. Augustinus sagte:

„Schweigst du, so schweige aus Liebe; sprichst du, so sprich aus Liebe; tadelst du,

so tadle aus Liebe; schonst du, so schone aus Liebe! Lass die Liebe in deinem

Herzen wurzeln, und es kann nur Gutes daraus hervorkommen!“

Die Freude ist eine weitere Frucht daraus. Unser Vater will, dass wir in seine

Freude eintreten.(Rö. 15.13)

Im Gleichnis vom verlorenen Sohn organisierte der Vater ein spontanes Freudenfest.

So will auch unser himmlischer Vater, dass wir uns über seine liebende Annahme, Vergebung und Familie freuen. (Neh. 8.10) Es ist Freude im Himmel über dich, weil

du umgekehrt und nach Hause gekommen bist. (Jes. 44.22-23)

Frieden. Voller Angst, Furcht und Zweifel schlossen sich die Jünger unter

Verfolgungsdruck ein.

Die Türen waren verschlossen und verriegelt. Plötzlich stand der Auferstandene in

ihrer Mitte. „Friede sei mit euch!“ (Kol. 3.15, Joh. 14.27) Diese Frucht übersteigt die Klappergeräusche der Angstketten und der Drohungen! (Phil. 4.7)

Wie oft reagiert der Mensch überdreht und emotionsgeladen. Ein Hitzkopf schürt Zank

und Streit, ein Geduldiger aber schafft Versöhnung. (Spr. 15.18) Wo die Frucht der

Langmut amWerk ist, gerät die eigene Geduld ins Staunen! (Kol. 3.12) Dieser Baum

mag langsam wachsen, doch jede Frucht daran entschädigt das beharrliche Warten.

Freundlichkeit ist wie Honig, süss für die Seele und gesund für den Körper. (Spr. 16.24)

Unsere Leben sollen wie tief verwurzelte und gepflanzte Bäume sein, die mit ihren

Wurzeln vom Grundwasser Gottes trinken. Gott ist freundlich. Wer seine Freundlichkeit

als Frucht an sich trägt, wirkt zur Heilung vieler Menschen!

Die Güte eines Menschen ist ein Geschenk, das ohne Verpackung und Dankeskarte jederzeit verschenkt werden kann. Diese Frucht wächst im praktischen Einsatz sehr dynamisch.(Ps. 34.9)

Echter Glaube ruht in Gottes Treue, doch wie kostbar ist die Treue eines Freundes

oder einer Gemeinde, wenn sie in der Fürbitte und in der Unterstützung nicht

nachlässt. (2. Tim 2.13, Apg. 12)

Eine enorme Bedeutung liegt in der Reifung. Wenn sie zunimmt, hinterlässt

sie eine unvergleichliche und unvergessliche Geschmacksnote.

Sanftmut und Selbstbeherrschung. Diese zwei Früchte scheinen mir verwandt zu sein.

Sie haben beide denselben Wurzelstock. Jesus selbst war ein Spross daraus.

Diese tiefe Verbundenheit zeigte er in seiner Leidenszeit. Seine Selbstbeherrschung

und Sanftmut zeugten von dem Wurzelstock der Demut und seiner tiefen

Abhängigkeit als Mensch vom Vater.

 

Ich wünsche allen einen gesegneten Frühling.

Silas Wenger, Gemeindeleiter

Mitglied der BewegungPlus Schweiz  |  Impressum

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