Würdest du, wenn Jesus morgen zurückkommt, trotzdem heute noch einen Baum pflanzen?

Das Pflanzen eines Baumes ist ein Ausdruck der Hoffnung und des Glaubens.

Das Pflanzen eines Baumes ist ein Ausdruck der Hoffnung und des Glaubens.

Würdest du, wenn Jesus morgen zurückkommt, trotzdem heute noch einen Nuss- oder Apfelbaum pflanzen?

Als ich vor einiger Zeit im Wald unterwegs war, um mit Gott über dieses und jenes zu reden, fragte ich ihn unter anderem: Wie siehst du uns Menschen? Was ist deine Vision für uns? Was ist dir wichtig für uns als Gemeinde? In diesen Augenblicken kam mir der Gedanke, ich solle die Tannen und Bäume genauer betrachten. Dieser Anblick war für mich eine kleine Offenbarung. All diese Prachtexemplare zeugen von der liebevollen Fürsorge und Wertschätzung, die Generationen miteinander verbindet. Sie stehen für mich auch für gefestigte Menschen, die ihr Leben im Reich Gottes verwurzelt haben. (Jer.17.7-8, Ps. 1.3)

Wenn du einen Nussbaum pflanzt und diesem beim Wachsen zusehen willst, braucht es

wirklich Geduld. Die Vision, selbst die ersten eigenen Nüsse im Nussknacker knacken zu

hören, wird dich vielleicht in die Versuchung bringen, den nächsten Coop oder Migros aufzusuchen und welche zu kaufen! Wer würde nicht gerne schon im ersten Jahr die eigenen Nüsse knacken und zusammen mit einer feinen Käseplatte und Zopf geniessen?

Im März präsentierte uns Gladys in ihrer Predigt ein paar ziemlich leblose Samen. Nun, die daraus entstandenen Radieschen sowie die Mais-, Tomaten- und Bohnenpflanzen wachsen fleissig in den Töpfen oder in unseren Gärten. Sie müssen jedoch jedes Jahr neu ausgesät werden. Doch der Vorteil überzeugt, weil jährlich eine reiche Ernte lockt.

Als Gemeinde wollen wir ernten. Jedoch müssen wir dabei einsehen, dass nur geerntet

werden kann, was gesät oder vom Herrn geschenkt ist. Es gibt unterschiedliche Reifungsprozesse, die nicht gegeneinander ausgespielt werden sollten. Wir wollen jährlich zielorientierte Schritte tun, jedoch auch unsere Augen über diesen Horizont erheben und langfristige, ertragsreiche Samen säen.

In anderen Worten ausgedrückt: Nuss-, Apfel-, Birn- und Kirschbäume sollen gepflanzt

werden, damit auch die kommende Generation davon profitieren kann! Jedoch wollen wir die saisonalen Erntetage des Gartens nicht verpassen und die Beeren-, Früchte- und Gemüseerträge geniessen!“

Wie wäre es, wenn du als Ausdruck deiner Hoffnung und Vision für uns als Gemeinde einen Nussbaum, einen Aprikosenbaum oder einen Himbeerstrauch pflanzt? Dein Ja für die saisonale und jährliche Gartenarbeit ist auch entscheidend und unersetzbar. Durch deine aktive Mithilfe trägst du dazu bei, dass sowohl die langfristige Vision, als auch die saisonale Ernte eingebracht werden können.

Vom Kinderdienst bis hin zur Seniorenkleingruppe, vom Sozialengagement bis hin zur

gabenorientierten Dienstbereitschaft braucht es auch dein persönliches Ja. Als BewegungPlus Konolfingen wollen wir Jesus Christus anbeten und den Menschen in Liebe dienen.

Jesus Christus wird uns dabei Motivation, Lohn und Reichtum sein.

Der Heilige Geist will uns für jede Aussaat das Gedeihen geben. Es kommt nicht darauf an, wer pflanzt oder begießt oder erntet! Jeder braucht den anderen. Ohne einen Pflanzer oder Sämann begießt man umsonst, und der Erntearbeiter kann nicht gerufen werden. Mögen wir eins sein, wie der Vater eins ist mit seinem Sohn. Jeder wird den seiner Arbeit entsprechenden gerechten Lohn erhalten. Dort wo der Pflanzer und der Erntearbeiter in Harmonie arbeiten, hat Gott seinen Segen befohlen. (Frei zitiert aus 1.Kor.3.3-8 und Psalm 133)

Freundlich grüssen, Philipp Schnegg (Praktikant) und Silas Wenger (Gemeindeleiter)

 

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